Macron bei Abbas : „Nichts kann die Leiden der Zivilisten in Gaza rechtfertigen“

Als erster westlicher Staatschef seit Kriegsbeginn trifft der französische Präsident Emmanuel Macron den Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas. Er wirbt für die Wiederaufnahme eines Friedensprozesses.
Seine Reise in den Nahen Osten solle „nützlich“ sein, hat Emmanuel Macron angekündigt. Diesem Ziel sollte das Vier-Augen-Gespräch mit dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas in Ramallah dienen. Der französische Präsident hob sich damit von anderen westlichen Staats- und Regierungschefs ab. Weder Bundeskanzler Olaf Scholz, noch der britische Premierminister Rishi Sunak und der amerikanische Präsident Joe Biden hatten dem als isoliert und delegitimiert geltenden Palästinenserpräsidenten eine Visite abgestattet. Aber Macron ist im Westjordanland nicht populär. Während seiner Begegnung mit Abbas verbrannten Demonstranten ein Porträt von ihm und skandierten frankophobe Sprüche. Frankreich unterstütze einseitig Israel, lautete der Vorwurf der Demonstranten.


