https://www.faz.net/-gpf-36nj

Krieg gegen Terror : Angeblich führendes Al Qaida-Mitglied getötet

  • Aktualisiert am

Bei einem Raketenangriff auf einen Konvoi in Afghanistan ist möglicherweise ein führendes Mitglied des Al Qaida-Terrornetzwerkes getötet worden.

          1 Min.

          Bei einem amerikanischen Raketenangriff auf einen Konvoi in Afghanistan ist nach US-Medienberichten möglicherweise ein führendes Mitglied des Al Qaida-Terrornetzwerkes getötet worden. Möglicherweise könnte es der Terroristenchef Usama bin Ladin gewesen sein. Eine Bestätigung dafür gebe es jedoch nicht.

          Ein unbemanntes Spionageflugzeug des US-Geheimdienstes CIA habe den Konvoi am Montag aufgespürt, berichtete der Nachrichtensender CNN. Bei einem Halt sei eine Hellfire-Rakete abgefeuert worden. Dabei sei offenkundig der Chef des Konvois, der von den Wachmännern mit großem Respekt behandelt worden sei, getötet worden.

          Noch keine Informationen vom Ort des Angriffs

          Nach Angaben des Senders CBS wurde die Rakete in der Nähe eines Höhlenkomplexes abgeschossen, in dem führende Mitglieder der Al Qaida vermutet wurden. Unter Berufung auf einen Beamten hieß es bei CBS, dass bei dem Raketenangriff mindestens eine Person möglicherweise auch mehrere getötet worden seien.

          Seitdem habe das Pentagon versucht, ein Kommandounternehmen dort hinzuschicken, um die Identität des und der Getöteten festzustellen. Wegen schlechten Wetters sei es jedoch für Hubschrauber zu gefährlich, in der Berggegend zu operieren.

          CIA-Direktor George Tenet hatte am Mittwoch vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats gewarnt, dass die Al Qaida-Organisation von Usama bin Ladin weiterhin Angriffe gegen die USA und ihre Interessen im Ausland planten. Insbesondere US-Einrichtungen in Israel, Saudi-Arabien und der Türkei seien gefährdet.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Unter Korruptionsverdacht : Früherer König Juan Carlos verlässt Spanien

          In einem Brief teilt der ehemalige spanische Monarch seinem Sohn mit, dass er das Land verlassen will. Juan Carlos ist in einen Finanzskandal verstrickt. Mit dem Schritt erspart er Felipe VI. eine schwere Entscheidung.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.