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Sarrazin versus Hermann : Tendenz zum Beleidigtsein – Chronik eines Schlagabtauschs

  • Aktualisiert am

Thilo Sarrazin am Donnerstag bei der Vorstellung seines neuen Buches in Berlin Bild: dpa

In einem Leserbrief übt Thilo Sarrazin scharfe Kritik an der Rezension seines neuen Buches über den Islam in der F.A.Z. Unser Redakteur Rainer Hermann beantwortet Sarrazins Vorwürfe Punkt für Punkt. Die Dokumentation eines Streits.

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          Für Furore sorgte Thilo Sarrazins Buch schon, da war es noch gar nicht auf dem Markt. Sein bisheriger Verlag „Random House“ weigerte sich, das jüngste islamkritische Machwerk  „Feindliche Übernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ zu drucken. Das Buch erschien dann doch – im Finanzbuchverlag der Münchener Verlagsgruppe.

          Die  Rezensionen sprechen eine weitestgehend einhellige Sprache. Sarrazin gehe bei seiner Recherche oberflächlich vor, wechsle ständig zwischen Analyse und persönlicher Meinung, seine Kritik am Islam sei pauschal und diene nur dem Zweck, Muslime zu diskriminieren. Auch in der F.A.Z. fiel die Rezension des Politikredakteurs und Islam-Fachmanns Rainer Hermann äußerst kritisch aus: Sarrazins neue Kampfschrift sei voller grober Fehler. Hermanns Fazit: In dem Werk dokumentiere Thilo Sarrazin vor allem eines – bestürzende Unkenntnis über den Islam.

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