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Konklave : 115 „Waisen“ wählen einen neuen Papst

  • -Aktualisiert am

Bild: F.A.Z.

Johannes Paul II. hat fast alle Kardinäle berufen, die nun seinen Nachfolger bestimmen müssen. Die Geistlichen stammen aus 86 Ländern, doch landsmannschaftliche Bindungen müssen trotzdem keine große Rolle spielen.

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          Als Johannes Paul II. vor zwei Wochen starb, da meinten manche Kardinäle, sie seien nun Waisen. Denn die Kardinäle sind die „Geschöpfe“ des Papstes, allein durch seinen Willen mit der Berufung in das oberste Leitungsgremium der katholischen Kirche ausgezeichnet.

          Das Gefühl des Verlassenseins dürfte noch dadurch verstärkt worden sein, daß fast alle zur Papstwahl berechtigten Kardinäle wegen des 26 Jahre langen Pontifikats von Johannes Paul II. berufen wurden. Eine der wenigen Ausnahmen ist der Deutsche Joseph Ratzinger, der Dekan des Kollegiums, der schon im Juni 1977 von Paul VI. ernannt worden war.

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