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Kongresswahlen : Demokraten nehmen Republikanern Senatssitz in Arizona ab

  • Aktualisiert am

Die Demokratin Kyrsten Sinema setzte sich in Arizona gegen die Republikanerin Martha McSally durch. Bild: Reuters

Eine Woche nach der Wahl steht das Ergebnis in Arizona fest: Die Demokratin Kyrsten Sinema darf ihren Einzug in den Senat feiern. Es ist ein weiterer Rückschlag für Präsident Trump.

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          Fast eine Woche nach den Kongresswahlen in den Vereinigten Staaten haben die Demokraten das Rennen um den Senatssitz im Bundesstaat Arizona gegen die Republikaner von Präsident Donald Trump gewonnen. Die demokratische Kandidatin Kyrsten Sinema setzte sich hier gegen die Republikanerin Martha McSally durch. McSally gestand am Montagabend (Ortszeit) per Videobotschaft bei Twitter ihre Niederlage ein und gratulierte ihrer Konkurrentin zum Sieg. Sinema wiederum dankte bei Twitter den Wählern in Arizona für deren Unterstützung.

          Rennen in Mississippi und Florida noch offen

          Der Sitz in Arizona war bislang in den Händen der Konservativen. Amtsinhaber Jeff Flake, ein lautstarker Kritiker von Trump, hatte sich entschieden, nicht mehr zu kandidieren. Das letzte Mal, dass die Demokraten in Arizona eine Senatswahl gewannen, war 1988.

          Die Amerikaner hatten bereits am Dienstag vor einer Woche den Kongress neu gewählt. Dabei wurden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat, der anderen Kammer des Parlaments, vergeben. Die Auszählung der Stimmen zog sich in einzelnen Bundesstaaten wegen knapper Ergebnisse lange hin. In zwei Staaten sind die Senatsrennen noch immer offen: In Mississippi kommt es Ende November zu einer Stichwahl, und in Florida werden derzeit wegen eines äußerst engen Wahlergebnisses die Stimmen neu ausgezählt.

          Trumps Republikaner hatten bei den Kongresswahlen ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren, ihre knappe Mehrheit im Senat jedoch verteidigt. Dort haben sie 51 der 100 Sitze auf jeden Fall sicher – trotz der Niederlage in Arizona. Sollten auch die übrigen Senatsrennen zugunsten der Demokraten ausgehen, würde sich an der Mehrheit für die Republikaner in der Kammer nichts ändern. Allerdings wäre es den Republikanern dann nur gelungen, ihre hauchdünne Mehrheit im Senat mit Mühe zu halten, anstatt diese, wie von ihnen erhofft, auszubauen.

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