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Idomeni : Linke Pegida

Griechenlands Versuche, eine geordnete Aufnahme der Flüchtlinge zu organisieren, werden systematisch hintertrieben. Dahinter stecken Migrationsideologen, die kein Deut besser sind als Pegida-Aktivisten.

          Selbst den Linkspopulisten Alexis Tsipras bringt die „humanistische“ Einstellung radikaler Migrationsideologen auf die Palme. Deren ganzes Bestreben ist es, die Flüchtlinge in Idomeni als Werkzeug dafür zu nutzen, Grenzschutz als eine Form von Staatsterrorismus darzustellen. In Deutschland hatten sie schon immer eine Bühne - erinnert sei nur an das Spektakel, das über mehrere Jahre mit Asylbewerbern in Berlin vollführt wurde.

          Die Gruppen, die sich daran beteiligen, reichen von der „Antifa“ über „Flüchtlingsräte“ bis hin zu Vereinen, die ein „Bleiberecht für alle“ fordern und Verbindungen zu Grünen wie Linkspartei pflegen. Die Versuche, in Griechenland eine geordnete Aufnahme der Flüchtlinge zu organisieren, hintertreiben sie systematisch. Sie sorgen aber gleichzeitig dafür, dass die europäischen Öffentlichkeiten mit herzzerreißenden Fotos aus einer zerfahrenen Situation versorgt werden, die sie selbst mit herbeiführen.

          Das nennt sich dann anarchistisch, linksliberal, menschenfreundlich oder „Kommando Norbert Blüm“. In Wahrheit ist es rhetorisch getarnte Menschenverachtung, besser gesagt: linke Pegida.

          Jasper von Altenbockum

          Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

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