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Kommentar : Die Waffen

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Wie war das noch mit den Massenvernichtungswaffen im Irak? Der amerikanische Außenminister Powell sagt jetzt, man sei sich sicher, daß Saddam Hussein nach solchen gestrebt habe. Das kann sein, aber die Stichhaltigkeit dieser Informationen kann nicht nachgeprüft werden.

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          Wie war das noch mit den Massenvernichtungswaffen im Irak? Der amerikanische Außenminister Powell sagt jetzt, man sei sich sicher, daß Saddam Hussein nach solchen gestrebt habe. Das kann sein, aber die Stichhaltigkeit dieser Informationen kann nicht nachgeprüft werden.

          Wenig Hoffnung besteht freilich, daß in absehbarer Zeit noch der vor dem Krieg oft bemühte "rauchende Revolver" gefunden werden wird. Das wird der amerikanischen Regierung bei denen, die der Irak-Operation von Anfang an skeptisch gegenüberstanden, jede Menge Häme einbringen, ihr aber zu Hause wahrscheinlich nicht schaden.

          Washingtons engster Verbündeter, der britische Premierminister Blair, wäre froh, wenn er das auch sagen könnte. Ihm steht eine zumindest ungemütliche Woche bevor. Lordrichter Hutton wird seinen Bericht über die Affäre des Waffenfachmanns Kelly vorstellen. Auch der hatte die Existenz irakischer Massenvernichtungswaffen für wahrscheinlich gehalten, die Regierung aber wegen ihrer Präsentation der Informationen kritisiert. Blair ist bis heute nicht von seiner Überzeugung abgerückt, daß es diese Waffen gibt. Nach Powells Aussage wird seine Position nicht leichter.

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