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Klimaschutz : Japan: Nicht ohne die Vereinigten Staaten

  • Aktualisiert am

Bush und Koizumi: „Zeit für weitere Beratungen” Bild: AP

Japan hat am Wochenende auf der Mitwirkung der Amerikaner beim Klimaschutz bestanden.

          Japan will das Kyoto-Klimaschutzabkommen nicht ohne die Vereinigten Staaten verwirklichen. Er habe immer noch die Hoffnung, die USA umzustimmen, sagte Ministerpräsident Junichiro Koizumi am Samstagabend nach einem Treffen mit US-Präsident George W. Bush. „Um den Geist des Abkommens wiederzubeleben, brauchen wir die Kooperation der USA.“

          Die Entscheidung wurde am Sonntag in der amerikanischen Presse als schwerer Rückschlag für die Europäer ausgelegt, die das Abkommen auch ohne die Vereinigten Staaten verwirklichen wollen. Sie brauchten die Unterstützung Japans dafür.

          Koizumi vereinbarte mit Bush auf dem ersten Treffen der beiden Politiker auf dem Landsitz Camp David bei Washington weitere Konsultationen über den Klimaschutz. Es sei immer noch Zeit für Beratungen. In einer gemeinsamen Erklärung unterstrichen Bush und Koizumi, dass die Erderwärmung ein drängendes globales Problem sei, das auch weltweit angegangen werden müsse.

          In der kommenden Woche will Koizumi zur Vorbereitung auf den G-8-Gipfel in Genua (20. bis 22. Juli) in London mit dem britischen Premierminister Tony Blair und in Paris mit dem französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac zusammentreffen.

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