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Konflikt mit Iran : Kein Handlanger Trumps

Wegen des Streits um Teherans Nuklearrüstung baut Trump größtmöglichen Druck auf Iran auf. Bild: AP

SPD und Linkspartei lehnen einen Bundeswehreinsatz im Persischen Golf reflexartig ab. Trump macht ihnen das besonders leicht. Doch Berlin kann nicht nur einen Runden Tisch zu Wasser lassen, wenn London und Paris Fregatten schicken.

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          In der engen Straße von Hormuz stoßen viele Interessen aufeinander. Die Iraner – und schon das ist eine Vereinfachung – wollen vor ihrer Haustür demonstrieren, dass sie Amerikanern und Europäern Unerfreuliches antun können, also Schiffe kapern, an die Kette legen oder gar versenken. Amerikaner und Europäer können das an dieser geopolitisch brisanten Stelle nicht dulden.

          Washingtons Reaktion auf die iranischen Provokationen fällt dabei schärfer aus als in London, Paris und Berlin. Wegen des Streits um Teherans Nuklearrüstung baut Trump ohnehin größtmöglichen Druck auf Iran auf, wozu auch eine entsprechende Militärpräsenz im und am Golf dienen soll.

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