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Kaschmir : Tote bei Schießereien an Neujahr

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Trotz der Entspannung zwischen den Atommächten Indien und Pakistan sind 14 Menschen bei Schießereien und durch eine Mine getötet worden.

          Trotz der Entspannung zwischen den Atommächten Indien und Pakistan sind 14 Menschen bei Schießereien und durch eine Mine getötet worden. Der indische Regierungschef Atal Behari Vajpayee bot Pakistan in seiner Neujahrsbotschaft Gespräche über das geteilte Kaschmir an. „Gemeinsam sollten wir die Vergangenheit mit den Feindseligkeiten hinter uns lassen und eine Zukunft frei von Spannungen begrüßen“, schrieb Vajpayee.

          An der Grenze in Kaschmir kam es am Dienstag erneut zu heftigen Gefechten zwischen indischen und pakistanischen Truppen. Die indische Armee berichtete, bei den Artilleriegefechten habe sie drei pakistanische Soldaten getötet und acht Bunker zerstört. Im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh überfielen mutmaßliche Moslemextremisten am Dienstag einen Schießstand der Armee und töteten drei Soldaten. Das berichteten die indischen Medien.

          Im indischen Teil Kaschmirs ermordeten mutmaßliche Separatisten sieben Menschen. In der Stadt Bandipora erschossen sie eine Frau. Am Montagabend hatte eine Bande in Magnar zwei Häuer überfallen und sechs Menschen erschossen. Im Bundesstaat Rajasthan wurde ein Mann von einer Panzermine getötet. Dort hatte die Armee in den vergangenen Tagen die Grenze zu Pakistan abgesperrt.

          Die Kriegsgefahr zwischen Indien und Pakistan wegen des Terrorüberfalls auf das indische Parlament am 13. Dezember verringerte sich etwas. Nachdem Pakistan eine indische Forderung erfüllt und mutmaßliche Moslemextremisten festgenommen hatte, sprach Indien von einem Schritt in die richtige Richtung.

          Trotz der leichten Entspannung nach den Festnahmen in Pakistan traten am Neujahrstag indische Sanktionen in Kraft, die vor allem den Reiseverkehr zwischen den Nachbarländern treffen. Alle Zug-, Bus- und Flugverbindungen sind unterbrochen. Außerdem wird die Stärke der diplomatischen Vertretungen in beiden Ländern halbiert.

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