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Wegen Anschlägen in Paris : Polen will EU-Flüchtlingsquote nicht mehr erfüllen

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Sieht nach den Anschlägen eine veränderte Lage, die eine Aufnahme von Flüchtlingen von Polen unmöglich mache: der designierte polnische Europaminister Konrad Szymanski Bild: Picture-Alliance

Eigentlich wollte Polen sich an der Umverteilung der Flüchtlinge in Europa beteiligen. Doch nach den Anschlägen von Paris sei das jetzt nicht mehr möglich, findet der designierte Europaminister Szymanski.

          Die neue polnische Regierung wird sich wegen der Anschläge von Paris nicht mehr an der Verteilung von Flüchtlingen nach EU-Quoten beteiligen. Sein Land könne die eingegangenen Verpflichtungen nicht einhalten, schrieb der designierte Europaminister Konrad Szymanski in dem rechtsgerichteten Internet-Nachrichtenportal wPolityce.pl. „Angesichts der tragischen Taten in Paris haben wir nicht die politischen Möglichkeiten (dies) umzusetzen."

          Szymanski tritt mit der neuen nationalkonservativen Regierung sein am Amt am Montag an. Anders als die osteuropäischen Länder Ungarn, Tschechien und die Slowakei hatte Polen im September den EU-Plänen zur Verteilung von 120.000 Flüchtlingen auf die 28 Mitgliedsstaaten zugestimmt. Danach müsste das Land 4500 Flüchtlinge aufnehmen, zusätzlich zu den rund 2000 Flüchtlingen, deren Aufnahme Polen bereits zugestimmt hatte.

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