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Krieg gegen den Terror : Russland will mit Frankreich kämpfen

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Für Putin ist der IS ein „gemeinsames Übel“. Bild: dpa

Der russische Präsident hat seinem französischen Pendant Hollande zugesagt, eine Koalition gegen die Terrormiliz IS zu bilden. Das „gemeinsame Übel“ müsse vereint bekämpft werden.

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          Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinem französischen Kollegen François Hollande eine Zusammenarbeit im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) angeboten. „Wir denken, dass diese Koalition absolut notwendig ist“, sagte Putin am Donnerstag zu Beginn eines Treffens mit Hollande im Moskauer Kreml. Es sei erforderlich, die Kräfte im Kampf gegen ein solches „gemeinsames Übel“ zu vereinen. Russland trauere nach den Anschlägen in Paris mit Frankreich.

          Auch sein Land habe Opfer zu beklagen, betonte Putin und verwies auf den Terroranschlag auf eine russische Passagiermaschine Ende Oktober über Ägypten. „Wir müssen diese breite Koalition gemeinsam bilden, um den Terrorismus zu schlagen“, sagte Hollande bei dem Treffen.

          Hollandes Reise nach Moskau ist Teil einer Serie von Kontakten zu verschiedenen Staats- und Regierungschefs, bei der der französische Präsident für eine „breite Koalition“ im Kampf gegen den IS wirbt. Die Dschihadistenmiliz hatte sich zu den Pariser Anschlägen vom 13. November bekannt, bei denen 130 Menschen getötet wurden. Sie übernahm auch die Verantwortung für den Absturz einer russischen Passagiermaschine über dem Sinai, bei dem am 31. Oktober alle 224 Menschen an Bord starben.

          Hollande traf vor seiner Abreise nach Moskau in Paris den italienischen Regierungschef Matteo Renzi. Zuvor hatte der französische Präsident bereits Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den britischen Premierminister David Cameron in Paris empfangen sowie in Washington mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama gesprochen.

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