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Nonnen in Jemen getötet : Papst schockiert über „diabolischen“ Angriff auf Altenheim

  • Aktualisiert am

Ein jemenitischer Regierungssoldat vor dem von Terroristen attackierten Altenheim in Aden Bild: AFP

In dem von Krieg und Terror zerrissenen Jemen haben unbekannte Angreifer ein christliches Seniorenheim attackiert und gezielt Pflegekräfte getötet. Unter den Opfern sind auch Nonnen.

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          Der Papst hat sich schockiert über den tödlichen Angriff auf ein Seniorenheim im Jemen gezeigt. Papst Franziskus sei „schockiert und zutiefst traurig“ über den „diabolischen“ Angriff auf das christliche Heim in der südlichen Hafenstadt Aden, erklärte Vatikan-Staatssekretär Pietro Parolin am Samstag. Der Papst bete für die Toten und fühle mit den Angehörigen der Opfer dieser „sinnlosen und diabolischen Gewalt“.

          Vier Angreifer hatten am Freitag die Einrichtung in Aden gestürmt und einen Wachmann erschossen, bevor sie 15 Mitarbeiter fesselten und durch Schüsse töteten. Darunter waren auch vier Nonnen, die als Krankenschwestern arbeiteten. Nachdem es zunächst geheißen hatte, dass sie Inderinnen waren, stellte die kirchliche Nachrichtenagentur Fides später klar, dass sie aus Ruanda, Kenia und Indien stammten.

          Bisher bekannte sich keine Gruppe zu dem Angriff. Während jemenitische Regierungsvertreter die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) für den Angriff verantwortlich machten, distanzierte sich die rivalisierende Gruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (Aqap) von der Gewalt. Dies sei „nicht unsere Art zu kämpfen“, erklärte Aqap, die für dutzende blutige Anschläge verantwortlich gemacht wird.

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