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Nach Terror in Paris : Frankreich schlägt zurück

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Ein französisches Kampfflugzeug des Typs Mirage 2000, das an den Luftangriffen gegen den IS beteiligt ist. Bild: AP

Französische Flugzeuge haben erstmals nach den Terrorattacken in Paris wieder IS-Stellungen in Syrien bombardiert. Dabei haben sie laut Verteidigungsministerium ein Kommandozentrum sowie ein Ausbildungslager zerstört.

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          Nach den Terrorangriffen von Paris hat die französische Luftwaffe die Hochburg der Terrormiliz „Islamischer Staat (IS) in Syrien angegriffen. Die massiven Bombardements“ richteten sich gegen IS-Stellungen in Rakka, wie das französische Verteidigungsministerium mitteilte.

          Dabei warfen 10 französische Jagdbomber 20 Bomben ab. Sie hätten eine IS-Kommandostelle mit Waffen- und Munitionslager sowie ein Ausbildungslager für Terroristen zerstört, hieß es. Der IS hatte sich in einer bislang nicht verifizierten Erklärung im Internet zu den Anschlägen von Paris bekannt, bei denen in der zum Samstag mindestens 132 Menschen getötet worden waren.

          In Koordination mit den Vereinigten Staaten

          Neben den zehn Jagdflugzeugen seien zwei weitere Maschinen an der Operation beteiligt gewesen. Die Flugzeuge waren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien gestartet.

          Die Ziele wurden demnach zuvor bei französischen Erkundungsmissionen identifiziert. Die Operation selbst wurde laut Ministerium „in Koordination mit den amerikanischen Kräften“ durchgeführt.

          Frankreichs Luftwaffe fliegt bereits seit September 2014 als Teil einer Koalition Angriffe gegen IS-Stellungen im Irak. Seit September dieses Jahres bombardierte Frankreich mehrfach auch Positionen in Syrien.

          Die Verteidigungsminister Frankreichs und der USA hatten am Sonntag eine stärkere Zusammenarbeit im Kampf gegen den IS vereinbart. Nach Pentagon-Angaben verständigten sich der ameriikanische Verteidigungsminister Ashton Carter und sein Amtskollege Jean-Yves Le Drian in einem Telefonat auf „konkrete Maßnahmen“, die das Militär beider Seiten „zur Intensivierung der engen Kooperation ergreifen sollte“.

          Derzeit sind sechs französische Kampfflugzeuge vom Typ Rafale in den Vereinigten Arabischen Emiraten und sechs Mirage-Flugzeuge in Jordanien stationiert. Anfang November beschloss die Regierung in Paris zudem die erneute Entsendung des Flugzeugträgers „Charles de Gaulle“ in die Region.

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