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Angebliche Botschaft : IS-Chef: Kämpfer sollen in Mossul bleiben

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IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi, hier auf einer der wenigen Aufnahmen (2014) Bild: AP

Wo er steckt, ist nicht bekannt: Jetzt soll sich IS-Chef Al-Bagdadi in einer Audiobotschaft an seine Kämpfer in der umkämpften Stadt Mossul gerichtet haben. Die Echtheit der Botschaft ist nicht bestätigt.

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          Der IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi hat der Terrormiliz zufolge seine Kämpfer aufgefordert, sich nicht aus der belagerten irakischen Stadt Mossul zurückzuziehen. Selbstmordattentäter sollten „sich dem Feind stellen und ihr Blut in Flüsse verwandeln“, heißt es in einer Audiobotschaft, die am Donnerstag auf einer Website des Islamischen Staates (IS) erschien und von Al-Bagdadi stammen soll.

          Die Echtheit der Aufnahme war zunächst ungeklärt. Es ist nicht bekannt, wo sich Al-Bagdadi aufhält.

          Die IS-Extremisten beherrschen Mossul im Norden des Iraks seit dem 10. Juni 2014. Hier rief Al-Bagdadi ein „Kalifat“ aus. Heute ist die Millionenstadt die letzte verbliebene IS-Hochburg im Land. Mitte Oktober begann ein Bündnis aus irakischer Armee, kurdischen Peschmerga und schiitischen Milizen eine Offensive, um Mossul zu befreien.

          Kampf gegen IS : Irakische Armee dringt in Mossul ein

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