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Schlacht um Mossul : Irakische Armee schlägt Gegenoffensive des IS zurück

  • Aktualisiert am

Irakische Streitkräfte der Anti-Terror-Koalition bei einem Angriff auf IS-Stellungen im Süden Mossuls Bild: dpa

Die irakischen Truppen sind im Osten der IS-Hochburg weiter vorgerückt. Dabei stießen sie auf heftige Gegenwehr der Terrormiliz. Bei den Gefechten in Mossul kamen mindestens 33 Menschen ums Leben.

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          Bei heftiger Gegenwehr der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) gegen vorrückende irakische Truppen sind im Osten der irakischen Stadt Mossul nach Armeeangaben viele Menschen getötet worden. Die Streitkräfte hätten die Angriffe der Dschihadisten im Morgengrauen aber zurückschlagen können, sagte Oberst Durid Said am Mittwoch. Dabei seien mindestens 23 IS-Kämpfer –  unter ihnen Selbstmordattentäter – und zehn Soldaten der Regierungskräfte gefallen.

          Die irakische Armee, kurdische Peschmerga und lokale Milizen hatten vor einem Monat eine Großoffensive auf die IS-Hochburg Mossul begonnen. Sie nahmen das Gebiet östlich der Großstadt größtenteils ein und drangen auch in Stadtviertel ein.

          Der Islamische Staat wehrt sich vor allem mit Selbstmordattentätern in mit Sprengstoff beladenen Autos und mit Scharfschützen. Den Extremisten wird vorgeworfen, Zivilisten in der Stadt als menschliche Schutzschilde zu nutzen. In Mossul soll sich noch etwa eine Million Menschen aufhalten.

          Kampf um Mossul : Selbstmordattentäter, Scharfschützen und Sprengfallen

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