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Donald Trump : „Hätten die Menschen Waffen getragen, wäre es anders verlaufen“

  • Aktualisiert am

Der amerikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump Bild: Reuters

Der Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat den strengen Waffengesetzen in Frankreich eine Mitverantwortung für die vielen Toten in Paris gegeben. Er kritisierte zudem Obamas Kampf gegen den IS.

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          Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat die Terroranschläge von Paris für ein Plädoyer für laxere Waffengesetze genutzt. „Niemand hatte Waffen“, sagte er über die Opfer der Attacke. Die Angreifer hätten „einfach einen nach dem anderen erschossen“, sagte der 69-Jährige am Samstag bei einer Wahlkampfveranstaltung im amerikanischen Bundestaat Texas. Wenn die Menschen hätten Waffen tragen dürfen wie in den Vereinigten Staaten, dann wäre die Situation ganz anders verlaufen.

          Ähnlich hatte sich Trump bereits im Januar nach dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ geäußert. Er schrieb damals auf Twitter: „Ist es nicht interessant, dass die Tragödie in Paris in einem Land mit den härtesten Waffengesetzen der Welt stattgefunden hat?“

          Zu Beginn seines Wahlkampfauftritts in Texas rief Trump zu einer Schweigeminute für die Opfer von Paris auf. Anschließend kritisierte er den Kampf der Obama-Regierung gegen die Terrormiliz IS, die sich zu den Anschlägen bekannt hatte. Dem Sender CNN zufolge sagte er: „Wir haben eine Führung, die nicht weiß, was sie tut.“

          Terror in Frankreich : IS-Dschihadisten bekennen sich zu Anschlägen in Paris

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