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Anschläge in Paris : Attentäter sollen absichtlich als Flüchtlinge eingereist sein

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Blumen, Flaggen, Kränze: Die Pariser gedenken der Opfer des 13. November. Bild: AFP

Zwei der Attentäter von Paris kamen als Flüchtlinge nach Europa. Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass es der „Islamische Staat" so wollte – um seine Macht zu demonstrieren.

          Am Tag nach den Terroranschlägen von Paris begann die Debatte darüber, ob Flüchtlingskrise und Attentat zusammenhängen. Schon bald gab es zunächst unbestätigte Hinweise, dass einer der Attentäter als Flüchtling nach Europa gekommen sein könnte. Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) sagte: „Aber zu glauben, dass sich kein einziger Bürgerkrieger unter den Flüchtlingen befindet, ist naiv."

          Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat nach Einschätzung des deutschen Verfassungsschutzes als Machtbeweis zwei der Pariser Attentäter als Flüchtlinge einreisen und registrieren lassen. „Der IS hat hier eine „Show of Force“ gemacht. Er wollte zeigen, was er kann. Er wollte uns beeindrucken. Er wollte in Teilen auch den Flüchtlingsstrom diskreditieren“, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, am Dienstagabend im Sender Phoenix.

          Es dürfte sich um die beiden als Flüchtlinge registrierten Selbstmordattentäter vom Stade de France handeln, wo die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Abend des 13. November gegen Frankreich spielte. Die Identität der Attentäter ist bis heute nicht abschließend geklärt. Die Terroristen wollten auch im Stadion ein Massaker anrichten, gelangten aber nicht hinein. Bei den von drei Terrorkommandos aus jeweils drei Terroristen verübten Anschlägen kamen insgesamt mindestens 130 unschuldige Menschen ums Leben.

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