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Anschlagsgefahr : Familien von Konsulatsbeamten müssen Istanbul verlassen

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Ein türkischer Polizist bewacht nach einer Explosion Anfang Oktober einen Anschlagsort in Istanbul. Bild: AP

Die Vereinigten Staaten warnen vor Angriffen von Extremisten in der Türkei. Angehörige von amerikanischen Konsulatsmitarbeitern müssen aus Istanbul abreisen.

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          Wegen der Gefahr von Anschlägen hat die amerikanische Regierung angeordnet, dass die Angehörigen ihrer Konsulatsmitarbeiter in Istanbul die Türkei verlassen müssen. Hintergrund sei die „gewachsene Bedrohung durch terroristische Gruppen“, erklärte das amerikanische Außenministerium am Samstag. Informationen deuteten auf anhaltende Bestrebungen extremistischer Gruppen hin, Amerikaner in Istanbul zu attackieren.

          Die Anordnung erfolgte im Rahmen der zweiten Reisewarnung des State Deparment für amerikanische Bürger in der Türkei innerhalb einer Woche. Am Montag hatte das Außenministerium in Washington auf die Gefahren einer Türkei-Reise aufgrund der Bedrohung durch „einheimische und internationale Terrororganisationen“ hingewiesen.

          Das State Department riet insbesondere von einem Aufenthalt im kurdisch dominierten Südosten des Landes ab. Dort gehen die türkischen Streitkräfte seit Monaten mit einer groß angelegten Offensive gegen die Kämpfer der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vor, die immer wieder Anschläge auf die Sicherheitskräfte verüben.

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