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Jens Stoltenberg : Die nukleare Teilhabe schützt Frieden und Freiheit

  • -Aktualisiert am

Ein „Tornado“ startet im Januar 2016 vom Stützpunkt Büchel Bild: dpa

Ohne das multilaterale Abkommen zur nuklearen Teilhabe in der Nato könnten wieder mehr Staaten nach Atomwaffen streben. Deutschlands Beitrag ist deshalb von zentraler Bedeutung. Ein Gastbeitrag des Nato-Generalsekretärs.

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          Das Coronavirus gehört zu den größten Herausforderungen, denen die Welt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gegenübersteht. Das bedeutet jedoch nicht, dass andere verschwunden sind. Wir stehen vor dem schwierigsten Sicherheitsumfeld seit Jahrzehnten. Terrorbedrohungen bestehen weiter, autoritäre Regime fordern Demokratien heraus, wir sehen die Verbreitung von Nuklearwaffen an Länder wie Nordkorea sowie aggressive Aktionen Russlands.

          Während die Nato ihre nukleare Abschreckung als ein politisches Instrument betrachtet, hat Russland in den letzten Jahren erheblich in seine militärischen Fähigkeiten und insbesondere in sein Nukleararsenal investiert. Es hat in Kaliningrad, nur 500 Kilometer von Berlin entfernt, nuklearwaffenfähige Raketen stationiert. Es hat Bündnispartner wie Dänemark, Polen und Rumänien mit Atomschlägen bedroht. Russland versprach, die ukrainischen Grenzen zu respektieren, wenn die Ukraine auf ihren eigenen Nuklearschutz verzichtet. Dennoch annektierte es gewaltsam einen Teil der Ukraine.

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