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Außenpolitischer Berater : Diplomatischer Aufsteiger

Bundeskanzlerin Angela Merkel steht mit Steffen Seibert (2.v.r.) und Jan Hecker (2.v.l.) im Foyer des Bundeskanzleramtes (Archivbild). Bild: dpa

Jan Hecker hat keine diplomatische Attaché-Ausbildung und ist dennoch außenpolitischer Berater im Bundeskanzleramt. Der Jurist bereitet aktuell die Friedenskonferenz zu Libyen vor.

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          Seit rund zwei Jahren muss Jan Hecker mit der Verwunderung leben, dass er von Herkunft und Beruf Jurist ist – noch dazu mit einer glänzenden Laufbahn –, statt über eine diplomatische Attaché-Ausbildung zu verfügen. Seine Vorgänger in der Funktion des außenpolitischen Beraters im Bundeskanzleramt stammten meist aus dem Personalreservoir des Auswärtigen Amtes.

          Johannes Leithäuser

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Der 1967 in Kiel geborene Hecker hingegen absolvierte seinen Aufstieg, nach parallelem Studium von Jura und Politik in Freiburg, Grenoble, Göttingen und Cambridge, im Bundesministerium des Innern. Nach einer Zeit, in der er als Anwalt vor allem mit wirtschaftsrechtlichen Fragen befasst war, begann er dort 1999 als Referent im höheren Dienst in der Amtszeit des Ministers Otto Schily; Hecker gehörte zu jener Zeit selbst auch der SPD an.

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