https://www.faz.net/-gpf-7kxu8

Israel : Früherer Ministerpräsident Scharon in Lebensgefahr

  • Aktualisiert am

Ariel Scharon Bild: AFP

Ärzte kämpfen um das Leben des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon. Mehrere wichtige Organe haben versagt. „Der Zustand ist kritisch“, sagt der Klinikdirektor.

          Der frühere israelische Ministerpräsident Ariel Scharon leidet laut den behandelnden Ärzten an mehrfachem Organversagen. In den vergangenen zwei Tagen habe sich die Funktionsweise mehrerer lebenswichtiger Organe zunehmend verschlechtert, sagte der Krankenhausdirektor Zeew Rotstein am Donnerstag im Krankenhaus Tel
          Haschomer bei Tel Aviv. „Der Zustand ist kritisch.“ Über Scharons Überlebenschance wollte Rotstein keine Prognose abgeben.

          Scharon, Ministerpräsident von 2001 bis 2006, hatte im Januar vor acht Jahren einen schweren Schlaganfall erlitten und liegt seither im Koma. Der in Israel als Kriegsheld verehrte Politiker hatte 2005 den einseitigen Rückzug aus dem Gazastreifen durchgesetzt. Nach Streit mit den alten Weggefährten verließ Scharon den 1973 von ihm mitbegründeten rechtsorientierten Likud-Block und gründete im November 2005 die Partei Kadima.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der britische Premierminister Boris Johnson

          Brief an Tusk : Johnson will Brexit-Deal neu verhandeln

          Bisher wollte der britische Premier sein Land auch ohne Deal aus der EU führen. Nun schreibt er an EU-Ratspräsident Tusk, ein Abkommen habe „oberste Priorität“. Zugleich fordert er, die Backstop-Regelung zu streichen – und schlägt Alternativen vor.
          Unser Sprinter-Autor: Timo Steppat

          F.A.Z.-Sprinter : Eine Ursula-Koalition für Italien?

          In Italiens Regierungskrise entscheidet sich, ob es Neuwahlen gibt, „Fridays for Future“ feiert Geburtstag – und in Brandenburg denkt man über eine Kenia-Koalition nach. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.