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Atomstreit : Iran meldet ausreichende Einschränkung seines Nuklearprogramms

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Der Schwerwasser-Reaktor in Arak ist einer der größten Konfliktpunkte im Streit mit dem Iran Bild: AFP

Alle vereinbarten Verpflichtungen seien vollständig erfüllt, teilte der Chef der iranischen Atombehörde mit. Jetzt rechnet das Land mit einer Lockerung der Sanktionen.

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          In den Atomverhandlungen mit dem Iran deuten sich weitere Fortschritte an. Das Land habe gemäß der Vereinbarung mit der internationalen Gemeinschaft die Reduzierung hochangereicherten Uran-Materials abgeschlossen, sagte der Chef der iranischen Atombehörde, Ali Akbar Salehi, am Samstag dem arabischen TV-Sender Al-Alam. Er gehe davon aus, dass dies zu einer weiteren Freigabe von Konten führe, die der Westen im Zuge seiner Sanktionen gesperrt habe.

          Zudem zeigte sich Salehi im Streit über den Schwerwasser-Reaktor Arak kompromissbereit. Die Regierung in Teheran habe der 5+1-Gruppe der fünf UN-Vetomächte und Deutschland einen Vorschlag zu der Anlage unterbreitet, der angenommen worden sei. Die USA und die EU befürchten, dass der Reaktor dem Land eine alternative Möglichkeit zum Bau von Atomwaffen liefern könnte. Er ist einer der wichtigsten Konfliktpunkte im Streit mit dem Iran.

          Der Iran hatte sich im November mit den fünf UN-Vetomächten USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschland auf eine Lockerung
          der Sanktionen geeinigt. Im Gegenzug verpflichtete sich die Regierung in Teheran, ihr Atomprogramm einzuschränken. Mit dem Zwischenabkommen soll Zeit für weitere Verhandlungen gewonnen werden. Ziel ist es, bis zum 20. Juli eine umfassende Einigung zu erzielen. Der Iran steht seit Jahren im Verdacht, nach Atomwaffen zu streben. Die Regierung weist dies zurück.

          Vor allem die Beziehungen mit den Vereinigten Staaten sind derzeit jedoch sehr angespannt. Das Weiße Haus verwehrt dem neuen UN-Botschafter des Iran die Einreise, da dieser bei der Stürmung der amerikanischen Botschaft 1979 beteiligt gewesen sein soll. Es wird befürchtet, dass der Streit die Gespräche zum Atomkonflikt belasten könnte.

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