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Internationales Engagement : Steinmeier: Deutschland muss sich mehr einmischen

  • Aktualisiert am

Außenminister Frank-Walter Steinmeier fordert mehr internationales Engagement Bild: dpa

Schluss mit der Politik der Zurückhaltung. Nach Ursula von der Leyen fordert nun auch Außenminister Steinmeier von Deutschland mehr internationales Engagement. Man sei schlicht zu groß, um sich herauszuhalten.

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          Nach Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier für ein stärkeres Engagement Deutschlands in internationalen Konflikten ausgesprochen. „Es wird zurecht von uns erwartet, dass wir uns einmischen“, sagte Steinmeier der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe). „So richtig eine Politik militärischer Zurückhaltung ist, so darf sie nicht missverstanden werden als ein Prinzip des Heraushaltens.“

          Deutschland sei „zu groß, um die Weltpolitik nur zu kommentieren“, betonte der SPD-Politiker. Die großen Konflikte der Welt seien näher an Europa herangerückt. „Ihre Folgen sind auch in Deutschland unmittelbar zu spüren“, sagte Steinmeier.

          Bereits am Wochenende hatte die CDU-Politikerin von der Leyen gemahnt, Deutschland müsse mehr Verantwortung im Rahmen seiner Bündnisse übernehmen. Der frühere Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hatte eine Politik der strikten militärischen Zurückhaltung betrieben, die von Verbündeten hinter vorgehaltener Hand häufig als Wegducken aus der Verantwortung kritisiert wurde.

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