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Künstliche Intelligenz : Wie groß ist die Gefahr für die Demokratie?

Die Zukunft? Erwarten uns bald Roboter im Bundestag? Bild: Mart Klein und Miriam Migliazzi

Der Bürger als Katze: Intelligente Maschinen verändern schon heute die Politik. Westliche Politiker nutzen sie im Wahlkampf, autokratische Staaten zur Kontrolle. Das hat Folgen.

          6 Min.

          Wer ist es, der in digitalen Zeiten herrscht? Müssen Wissenschaftler erst einen künstlichen Politiker entwickeln, oder verschieben sich die Machtverhältnisse schon heute langsam und unmerklich? Yvonne Hofstetter hat diese Frage in ihrem Buch „Das Ende der Demokratie: Wie die künstliche Intelligenz die Politik übernimmt und uns entmündigt“ gestellt. Hofstetter spielt darin mit einem Szenario: Intelligente Maschinen steuern die Menschen. Es gibt keine Wahlen mehr, denn die politischen Präferenzen werden von den Maschinen einfach errechnet, ebenso die politische Handlungsstrategie. Parlamente sind überflüssig.

          Philip Eppelsheim

          Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Woche.

          Susanne Kusicke

          Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Woche.

          Hofstetter nennt diese Herrschaft den digitalen Imperialismus, die „quantitative, in Zahlen ausgedrückte Herrschaft, ausgeübt auf den Grundlagen von Überwachung und Profiling und durchgeführt von intelligenten Maschinen“.

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