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Liberal-Konservative Reformer : Zwei Landtagsabgeordnete verlassen Lucke-Partei

  • Aktualisiert am

Bernd Lucke will für die Liberal-Konservativen Reformer in den Bundestag. Bild: dpa

Alfa-Gründer Bernd Lucke will für die Nachfolgepartei Liberal-Konservative Reformer als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl ziehen. Zuvor gibt es zwei Rückschläge.

          Die aus der Alfa-Partei von Bernd Lucke hervorgegangene Partei der Liberal-Konservativen Reformer (LKR) hat bundesweit nur noch einen Landtagsabgeordneten. Zwei der drei Bremer Parlamentarier wechselten zur Partei „Bürger in Wut“ und werden für diese Partei nun auch in der Bürgerschaft des Bundeslandes sitzen. „Der Wechsel ist vollzogen“, sagte der frühere Abgeordnete Klaus Remkes (61) der Liberal-Konservativen Reformer am Montag der dpa.

          Letzter verbliebener LKR-Abgeordnete ist damit der stellvertretende Bundesvorsitzender der Partei, Christian Schäfer (53). Der „Weser-Kurier“ hatte zuerst über den Wechsel berichtet.

          Am Samstag treffen sich die Liberal-Konservativen Reformer in Verden zu ihrem Bundesparteitag. Dabei soll entschieden werden, ob die rund 2000 Mitglieder zählende Partei an der Bundestagswahl teilnimmt oder nicht. Die Partei stellt im Europaparlament fünf Abgeordnete, darunter Bernd Lucke, der als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl antreten will.

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