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Zustand der Bundeswehr : Militärisches Leichtgewicht

Üben, üben, üben: Bundeswehrsoldaten trainieren den militärischen Ernstfall auf dem Truppenübungsplatz in Munster. Bild: EPA

Künftig soll die Bundeswehr nach dem Willen der Verteidigungsministerin Seite an Seite mit den Verbündeten auch kämpfen. Ist die Truppe darauf wirklich vorbereitet? Eine Analyse.

          6 Min.

          Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat in den vergangenen Wochen mehrere Kurswechsel der Sicherheitspolitik und eine Neubewertung der Bundeswehr als Streitkraft initiiert. Allerdings stellt sich die Frage, ob Heer, Luftwaffe und Marine dazu überhaupt in der Lage wären. Zunächst schlug die CDU-Vorsitzende Ende Oktober die Einrichtung einer Sicherheitszone im umkämpften Norden Syriens vor.

          Peter Carstens

          Politischer Korrespondent in Berlin

          Sie brachte dafür auch die Bundeswehr ins Spiel als aktiven Teil einer heiklen Mission zwischen türkischen, syrischen, kurdischen und nicht zuletzt russischen Kräften in einer der gefährlichsten Gegenden der Erde. Mindestens eine Kampfbrigade wäre dazu als deutscher Beitrag notwendig. Außenminister Heiko Maas und die SPD waren empört, aber international sorgte die Aktion doch für Aufsehen: Die Deutschen wollen raus aus der Komfortzone der Weltpolitik? Keine Ausreden mehr bei heiklen Einsätzen? Das wäre eine Neuigkeit.

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