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Zum Nachlesen : Gaulands Rede im Wortlaut

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Es ist, liebe Freunde, eine Politik der menschlichen Überflutung. Ich weiß, das hören manche nicht gern, halten es für unmenschlich. Nein! Es ist die Wahrheit. Es ist der Versuch, das deutsche Volk allmählich zu ersetzen durch eine aus allen Teilen dieser Erde herbeigekommene Bevölkerung.

Und es gibt genügend gesellschaftliche Kräfte, die das für richtig halten. Erinnern Sie sich, als der neue Reichstag wieder aufgebaut wurde oder der alte wieder hergestellt? Da steht oben, wer heute durch Berlin fährt, immer noch „Dem deutschen Volke“. Das fanden die Grünen damals ganz fürchterlich und wollten das ersetzen durch „Der Bevölkerung“. Da gab es noch keine Flüchtlinge, da hatten sie schon diese Art, den Versuch, das Deutsche auszulöschen. Große deutsche Geschichte, Tradition und Kultur ist vielen Menschen ein Dorn im Auge. Leider. Und man muss sich anhören, dass Menschen sagen, die in unserer politischen Klasse eine Rolle spielen: „Deutschland ist Scheiße.“ Da kann ich nur sagen: Wer so was in den Mund nimmt, gehört nicht zu unserem Volk und hat hier keinen Platz. Er soll gefälligst verschwinden und da hingehen, wo der Pfeffer wächst.

Mein Freund Björn Höcke hat völlig recht: Man wird nicht dadurch Deutscher, dass man über die Grenze geht und einen deutschen Pass bekommt. Das ist natürlich Unsinn. Aber ich will auch gern zugeben: Man ist nicht nur Deutscher, weil man von einer deutschen Mutter geboren wurde. Das ist ja das, was uns manche vorwerfen. Ja, es gibt ein Deutschsein auch durch Einwanderung. Durch Anpassung. Durch Annehmen unserer Kultur. Durch Annehmen unserer Traditionen. Durch ein Leben mit uns und die Anerkenntnis, dass die deutsche Leitkultur die entscheidende Kultur in diesem Lande ist und alles andere sich unterzuordnen hat ...(unverständliches Satzende, F.A.S.).

Es ist mir egal, ob einer dunkel- oder hellhäutig ist. Es ist mir nicht egal, wie er mit unseren Traditionen, mit unserer Kultur und mit unserer Sprache umgeht. Wenn er sich einfügt in dieses Land, wenn er die Traditionen lebt, wenn er das macht, was sogar manchmal Deutschen schwerfällt: unsere Sprache zu beherrschen, unsere Literatur zu lesen, ist er als Deutscher willkommen. Aber, bitteschön: Ich darf Zweifel bei Menschen haben, die nun mal die Kaaba umrunden. Sie wissen, worauf ich anspiele und ich muss es nicht weiter ausführen. Ich möchte nicht in einem Lande leben, auf dem, in dem Moslems die Mehrheit haben. (Im Applaus bleibt ein Satz unverständlich, F.A.S.)

Ich komme auf das Schild zurück: Wissen wir denn, wenn diese Einwanderung so weitergeht, ob irgendwann eine vielleicht mal moslemische Mehrheit unser Leben so akzeptiert? Oder ob sie nicht genau das macht, was Herr Erdogan mal gesagt hat: Die Demokratie, hat er gesagt, ist ein Zug, auf den wir aufspringen, bis wir es erreicht haben und die Mehrheit sind. Und deswegen kann man gegen diese unkontrollierte Masseneinwanderung sein, ja, man muss gegen diese unkontrollierte Masseneinwanderung sein, weil sie die Zukunft unserer Kinder verspielt und aus diesem Land ein völlig anderes Land macht.

Liebe Freunde, mit unserem Nationalstaat möchte ich nämlich keine Experimente machen. Denn da hat auch Björn Höcke recht: Das Problem ist, wenn dieses Experiment schiefgeht und unser deutscher Nationalstaat zugrunde geht, haben wir eine zweite Wahl nicht. Wir können nicht in ein anderes Deutschland gehen. Wir leben in diesem Deutschland. Und unsere Kinder und Enkel sollen in diesem Deutschland leben. Also müssen wir diesen Staat so sichern, wie wir ihn ererbt von unseren Vätern. Und wir müssen alles verhindern, dass dieser Staat im Sinne der heutigen Eliten geändert wird in ein Auffangbecken für Multikulti. Genau das darf er nicht werden.

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