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Zukunft der SPD : Die Vizekanzler-Partei

Werden sie zueinander finden? Saskia Esken und Olaf Scholz im Saal der SPD-Fraktion im Bundestag. Bild: Reuters

Lange Zeit konnte man denken: Die SPD spendiert einfach nicht genug, um beliebter zu werden. Doch nun verhilft ihr selbst das größte Sozial- und Konjunkturpaket nicht zu neuer Stärke. Was fehlt ihr?

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          Auch im Leben einer Partei reicht Geld allein nicht aus, um glücklich zu sein. Diese Einsicht gewinnt die SPD in diesen Tagen. Denn obgleich sie hilft, unvorstellbare Summen für Corona-Bazookas und Konjunktur-Kraftpakete mit „Wumms“ zu mobilisieren, bewegt das nur eine kleine Minderheit dazu, sich in Umfragen für die Sozialdemokratie auszusprechen. Der ganze Dank der Deutschen für gelungenes Krisenmanagement geht derzeit an die Union.

          Seit Jahren versucht die SPD, verlorene Zuneigung ihrer Wähler durch soziale Wohltaten zurückzukaufen. Immer neue Gruppen und Grüppchen hat sie mit Fördergeldern und Zuwendungen bedacht. Ohne Erfolg. War es vielleicht nicht genug? In der gegenwärtigen Krise kann man sehen: Egal, wie viel mobilisiert wird, Geld auszugeben hilft der Sozialdemokratie nicht hoch. Noch so viele Milliarden haben die früheren Anhänger nicht zur Rückkehr bewegt.

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