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Zukunft der Bundeswehr : „Die Bedrohungen sind real“

Transportflugzeuge der Bundeswehr auf dem Fliegerhorst in Wunstorf. Bild: dpa

Die Soldaten der Bundeswehr sind vielfach nicht so gut ausgestattet wie es nötig wäre. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und Generalinspekteur Zorn sprechen über das, was die Truppe jetzt braucht.

          8 Min.

          Frau Ministerin, Herr General, zum ersten Mal treten Verteidigungsministerin und Generalinspekteur gemeinsam an die Öffentlichkeit, um auf Defizite bei der Aufstellung der Streitkräfte aufmerksam zu machen. Ist denn die Lage so dramatisch?

          Peter Carstens

          Politischer Korrespondent in Berlin

          Eckart Lohse

          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Kramp-Karrenbauer: Gerade jetzt ist ein richtiger Zeitpunkt für Weichenstellungen. Wir haben ein Wahljahr in Deutschland, eine neue amerikanische Regierung, den Reflexionsprozess in der Nato, der Brexit ist vollzogen, die EU muss verteidigungspolitisch aktiver werden. Wir haben gemeinsam darüber nachgedacht, was das für die Bundeswehr der Zukunft bedeutet.

          Sie beschreiben vor allem Russland und China als Gegner und strategische Rivalen. Haben Sie wirklich die Sorge, dass sich die Nato auf europäischem Boden gegen einen Angriff aus dem Osten verteidigen muss?

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