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Zschäpe-Vergleich : Stegner entschuldigt sich für „Geschmacklosigkeit“ in seinem Tweet

  • Aktualisiert am

Ralf Stegner (SPD) Bild: dpa

Der SPD-Vorsitzende von Schleswig-Holstein hat sich einen weiteren Fauxpas auf Twitter geleistet. Ralf Stegner verglich Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg mit der mutmaßlichen Terroristin Beate Zschäpe.

          Mit einem Kommentar beim Kurznachrichtendienst Twitter hat sich der SPD-Landesvorsitzende von Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, böse Bemerkungen im Netz eingehandelt. Er hatte anhand eines Fotos Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg optisch mit der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe verglichen und getwittert: „Und ich dachte Frau Tschzäpe sei in U-Haft.“ Zschäpes Namen schrieb Stegner falsch.

          Später erklärte es auf gleichem Wege: „Sorry, Kommentar war Fehlgriff-wurde deshalb von mir unmittelbar gelöscht.“ Und: „Die damit verbundene Geschmacklosigkeit war nicht beabsichtigt.“

          Der Partei- und Fraktionschef der SPD in Schleswig-Holstein, der zugleich stellvertretender Bundesvorsitzender der SPS ist, hat in den vergangenen Jahren schon öfter mit Twitter-Kommentaren für Ärger gesorgt. Den wohl folgenschwersten Tweet setzte er am 15. Juli 2009 ab, als die Situation in der damaligen großen Koalition ausgesprochen angespannt war. „Medien zeigen Retro allenthalben: Politik und Publizistik im Stil vom SH der 70er,80er Jahre bevor Bjoern Engholm aufgeklart hat!“, schrieb Stegner seinerzeit. Nur Stunden später ließ die CDU die Koalition platzen.

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