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Abruptes Ende im Bundestag : Wie sich ausgerechnet Johannes Kahrs verkalkulierte

Gut vernetzt: Johannes Kahrs (links) zusammen mit Thomas Oppermann im Juni 2017 im Bundestag Bild: Imago

Sein politisches Leben bestand aus einer endlosen Reihe von Geschäften auf Gegenseitigkeit. Doch bei seiner eigenen Karriere gingen die Pläne des SPD-Politikers am Ende nicht auf. Eine Rekonstruktion.

          7 Min.

          Eigentlich hatte Johannes Kahrs gedacht, die Sache laufe gut für ihn. Nach vielen Jahren als Haushaltspolitiker in der SPD-Fraktion habe er mal was anderes machen wollen, sagt er. Das Amt des Wehrbeauftragten schien Kahrs da genau richtig, eine geeignete Fortsetzung seiner politischen Laufbahn.

          Peter Carstens

          Politischer Korrespondent in Berlin

          Matthias Wyssuwa

          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Was der amtierende Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels davon halten mochte, war dem ellbogenstarken Hamburger dabei offenbar nicht so wichtig. Bartels wollte bleiben, das war klar. Aber der Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich schien offen für Veränderung. So jedenfalls schildert Kahrs es am Mittwoch in der Hamburger Lokalpresse.

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