Umstrittene Kunstaktion : „Wo soll der Inhalt denn hin?“

Nach heftiger Kritik hat das „Zentrum für politische Schönheit“ eine Säule mit mutmaßlich menschlichen Überresten von NS-Opfern verdeckt. Abgebaut wurde sie aber noch nicht – das ZPS weiß nicht, wohin mit dem „Inhalt“.
„Wohin? Wo soll der Inhalt denn hin?“ Das fragt das „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) ganz am Ende der Stellungnahme, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Eine Stellungnahme, in der sich die Künstlergruppe für die umstrittene Aktion entschuldigt, angeblich menschliche Überreste ermordeter Juden zur Schau gestellt zu haben. „Wir möchten insbesondere auch die jüdischen Institutionen, Verbände oder Einzelpersonen um Entschuldigung bitten, die durch unsere Arbeit die Totenruhe nach jüdischem Religionsrecht gestört oder angetastet sehen“, heißt es in der Mitteilung.





