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F.A.Z. exklusiv : Merz will reden

Friedrich Merz (links, CDU) in Boston im Gespräch mit Gästen nach einem Besuch des Boston Symphony Orchestra Bild: dpa

Es grummelt in der CDU. Friedrich Merz hat angekündigt, auf dem Parteitag in Leipzig eine Programmrede zu halten. Er will Lösungen für die Union präsentieren und gibt sich selbstbewusst: „Es wurden schon andere Reden in Leipzig gehalten.“

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          Der Streit in der CDU über das Erbe von Angela Merkel und die Zukunft von Annegret Kramp-Karrenbauer geht weiter. Auf dem Leipziger Parteitag Ende des Monats drohen Auseinandersetzungen. Friedrich Merz hat in der Partei durchblicken lassen, er werde sich nach der Rede von Annegret Kramp-Karrenbauer zu Wort melden. Dieser Teil des Parteitages ist für die Aussprache über die Arbeit der Parteivorsitzenden vorgesehen.

          Justus Bender

          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Merz plant eine Programmrede mit Vorschlägen zur Erneuerung der Partei. Wie sein Sprecher der F.A.Z. bestätigte, kündigte Merz seine Rede vor Parteifreunden sinngemäß mit den Worten an: „Es wurden schon andere Reden in Leipzig gehalten.“ Das sollte als Anspielung auf den Leipziger Reformparteitag im Jahr 2003 verstanden werden. Damals warb die Vorsitzende Angela Merkel für „das größte und umfassendste Reformpaket, das es in der CDU Deutschlands seit langem gegeben hat“.

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