Fridays for Future : Die Profis sind da

Mit der Übergabe einer Petition haben sich am Freitag offiziell 23.000 Wissenschaftler hinter die Streikenden gestellt. Die Bewegung braucht die Schützenhilfe dringend – aber auch die Forscher profitieren von den Jugendlichen.
Fragt man die Aktivisten von Fridays for Future (FFF) nach ihren Forderungen, sind sie nach drei Sätzen fertig. Den Kohleausstieg bis spätestens 2030, nicht wie von der Bundesregierung vorgesehen bis frühestens 2035, nennen die Schüler zuerst. Dann kommt das Pariser Klimaabkommen mit der Vereinbarung, die Erderwärmung möglichst bei 1,5 Grad zu begrenzen. Der dritte Satz variiert, je nachdem, wen man fragt. „Fliegen muss teurer werden“, sagt Luisa Neubauer, das Gesicht der deutschen Klimabewegung, etwa.





