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Dürrealarm im Osten : „Es wird von Tag zu Tag schlimmer“

Bedrohte Existenzen: Ein Traktor auf einem Kartoffelfeld in Mecklenburg-Vorpommern. Bild: dpa

Wieder hat es im April kaum geregnet. Besonders schlimm ist die Lage in Ostdeutschland. Dort bleibt vielen Bauern nur noch eine Not-Ernte. Und um die Wälder steht es noch schlechter.

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          Droht Deutschland wieder ein Dürrejahr? Schaut man auf den Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung Leipzig (UFZ), dann sieht man in diesen Tagen viel Rot bis Tiefrot – die Farbe, die Trockenheit anzeigt. Der Oberboden bis 25 Zentimeter Tiefe ist auf drei Viertel der Fläche Deutschlands jetzt schon so trocken, dass die Forscher von einer Dürre sprechen. Noch lautet deren Einstufung zwar „moderat“.

          Stefan Locke
          Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.
          Markus Wehner
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          In Teilen Bayerns, Baden-Württembergs, Nordrhein-Westfalens, Sachsens und Thüringens aber gilt schon die Einstufung „außergewöhnlich“. An eine zufällige Abfolge trockener Jahre glauben die Forscher nicht. „Wir hatten in den vergangenen zwei Jahren eine ausgeprägte Trockenheit in großen Teilen Deutschlands“, sagt Andreas Marx vom UFZ. „Dieses Jahr ist das dritte in Folge, das zu trocken startet.“

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