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Erste Bilanz : Wie viele Operationen wegen Corona ausgefallen sind

  • -Aktualisiert am

Blieb seit März oft unbenutzt: Operationsbesteck im Krankenhaus Bild: dpa

Im März mussten die Krankenhäuser auf Notbetrieb umstellen. Viele nicht dringende Eingriffe wurden verschoben. Jetzt ziehen die Häuser eine erste Bilanz – und verlangen mehr Geld.

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          Wenn ein Orthopäde einem Patienten eine künstliche Hüfte einsetzt, dann ist das ein größerer Eingriff – aber in der Regel keiner, bei dem es auf einen Tag ankommt, meist nicht einmal auf einen Monat. Das Gelenk verschleißt in der Regel langsam, die Schmerzen steigen über Jahre, ehe der Leidensdruck so groß wird, dass man sich zur Operation entschließt.

          Als Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die deutschen Krankenhäuser im Frühjahr in einem Schreiben bat, wegen der Corona-Pandemie vom 16. März an alle planbaren Operationen bis auf weiteres zu verschieben, sofern das medizinisch vertretbar ist, zielte er auf Eingriffe wie den Hüftersatz.

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