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Gesundheitsämter am Limit : Neue Spielregeln für die dritte Welle

Viel Aufwand: Gudrun Rieger-Ndakorerwa in einem Paternosteraufzug im Eimsbütteler Bezirksamt Bild: Niklas Grapatin

Eine ansteckendere Mutante, rapide steigende Infektionszahlen und allenthalben Schnelltests: In der dritten Welle der Pandemie ändert sich die Arbeit der Gesundheitsämter. Schon wieder.

          9 Min.

          Frank Neveling glaubte, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Es war vor einem knappen Jahr, ein paar Wochen nach Beginn der Pandemie, Hunderte Menschen in Remscheid waren an Covid erkrankt, nicht wenige gestorben, da bemerkte er, dass die Zahlen leicht fielen. Die Bürger hielten sich an die Regeln, der Sommer sollte ein Übriges tun. Neveling, der Leiter des Gesundheitsamtes, schloss mit dem Chef des Corona-Krisenstabs, Thomas Neuhaus, eine Wette ab: In der ersten Juni-Woche sollte es vorerst keine neuen Infizierten geben. Einsatz: eine Flasche Whisky.

          Timo Steppat
          Redakteur in der Politik.
          Matthias Wyssuwa
          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Neveling verlor knapp. Erst in der zweiten Juni-Woche verzeichnete Remscheid keine Neuinfektionen mehr. Ob er heute, ein Jahr später, auch eine Wette abschließen würde, wie es im Juni aussieht? Neveling überlegt. Eigentlich ist er zuversichtlich: Da sind jene, die geimpft sind, mehr als 10.000 Bürger der Stadt, und jene, die nach einer überstandenen Erkrankung Antikörper haben.

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