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Energiewende : Kampf gegen Windmühlen

Die Aktivistin Vera Krug auf der Suche nach seltenen Greifvögeln und Schwarzstörchen im Umfeld der Windräder auf dem Stillfüssel im Odenwald Bild: Frank Röth

Fünf Windräder haben aus Vera Krug eine Aktivistin gemacht. Sie wehrt sich seit Jahren gegen die Windkraftanlagen in ihrem Heimatort. Warum wecken sie so viel Widerstand?

          9 Min.

          Bevor die Windräder kamen, war alles ruhig. Vera Krug führte ein beschauliches Leben in Wald-Michelbach, einem kleinen Ort im Odenwald. Die große Politik war weit weg. „Da war die Welt noch in Ordnung“, sagt sie. Krug lebt mit ihrem Mann und den zwei Söhnen in einem Haus am Waldrand mit eigener Pferdekoppel. Sie arbeitet von zu Hause aus und pflegt am Telearbeitsplatz Stammdaten für ein Unternehmen ein. Insofern musste sie sich wegen der Corona-Krise nicht umstellen. Besonders politisch war sie nie. „Ich arbeite und habe Kinder und Pferde. Ich bin eigentlich ein ganz friedlicher Mensch.“

          Tobias Schrörs
          Politikredakteur.

          Dann kamen die Windräder.

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