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Marktkirche in Hannover : Warum ein Geschenk Gerhard Schröders für Furore sorgt

Zwei, die einander schätzen: Malerfürst Lüpertz und Altkanzler Schröder. Bild: dpa

Gerhard Schröder will der Marktkirche in Hannover ein Fenster stiften. Der Plan spaltet die niedersächsische Landeshauptstadt – und sogar in Tokio gibt es einen mächtigen Gegner.

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          Im Hannoveraner Zooviertel standen sich neulich der Fahrer eines Lkw und eine Radfahrerin auf einer engen Straße gegenüber. Keiner wollte dem anderen den Vortritt lassen. Letztendlich musste die Polizei die Blockade auflösen. Da hatten sich die beiden Beteiligten allerdings schon geschlagene vierzig Minuten gegenübergestanden. Bemerkenswert ist das deshalb, weil sich wenige Tage später im benachbarten Viertel eine ganz ähnliche Geschichte abspielte. Diesmal wähnte sich ein Autofahrer im Recht und blockierte eine halbe Stunde lang mehrere Buslinien.

          Reinhard Bingener

          Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.

          Solche Betonschädeligkeit trifft man häufiger in Hannover. In anderen Teilen Deutschlands mag man, wenn nirgends ein Auto zu sehen ist, auch einmal bei Rot über die Fußgängerampel laufen. In der niedersächsischen Landeshauptstadt ist solch ein Überschwang verpönt, und man versucht, die öffentliche Ordnung durch wechselseitige Maßregelungen aufrechtzuerhalten.

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