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In nur zwei Wochen : Wie das Corona-Gutachten der Leopoldina entstand

Das Gebäude der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle Bild: dpa

Eigentlich nimmt sich die Leopoldina für die Erstellung von Gutachten mehrere Monate Zeit. Die jüngste Stellungnahme zur Corona-Pandemie entstand in nur zwei Wochen – wie sah das aus?

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          Erst vor knapp 14 Tagen bekamen 24 Professoren und zwei Professorinnen unterschiedlicher Fachrichtungen einen elektronischen Brief des Präsidenten der Nationalakademie Leopoldina Gerald Haug, der sie fragte, ob sie an einer dritten Ad-hoc-Stellungnahme zur Überwindung der Corona-Krise mitarbeiten wollen. Es waren Rechtswissenschaftler, Biologen, Wirtschaftswissenschaftler, Psychologen, Pädagogen, Soziologen, Mediziner, ein Theologe, Ingenieure, denn dieses Mal soll es um einen geweiteten Blick auf Risikokommunikation, psychische und soziale Folgen, Grundrechtseingriffe und ihre Verhältnismäßigkeit, die Wiederöffnung von Kindergärten und Bildungseinrichtungen sowie des Einzelhandels und der Unternehmen.

          Heike Schmoll

          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          In einer ersten Stellungnahme vom 21. März hatte die Nationalakademie Leopoldina gesundheitspolitische Empfehlungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ausgesprochen. In einer zweiten Ad-hoc-Stellungnahme vom 3. April war es um die gesundheitsrelevanten Maßnahmen gegangen. Die Autorengruppe hat jedes Mal gewechselt, bei den ersten beiden Stellungnahmen waren es aber im Wesentlichen Virologen, Mediziner, Pneumologen, Infektiologen, Krankenhaushygieniker und Biologen. Die dritte Stellungnahme war nicht nur umfangreicher, sondern stand auch unter enormem öffentlichen Erwartungsdruck.

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