Razzia bei „Compact“ :
Die Fotos werfen Fragen auf

Lesezeit: 3 Min.
Jürgen Elsässer während der Razzia in seinem Haus in Brandenburg
CDU und Grüne beklagen, vor der Razzia bei „Compact“ seien mutmaßlich Informationen durchgestochen worden. Es ist nicht das erste Mal, dass Durchsuchungen bei der rechten Szene von Fotografen begleitet werden.

Nach der aufsehenerregenden Razzia bei „Compact“ wächst die Kritik daran, dass mutmaßlich Informationen über den Polizeieinsatz vorab an Journalisten durchgestochen wurden. Das zumindest legen Fotos nahe, die zu Beginn der Razzia geschossen wurden. „Das scheint offensichtlich ein Markenzeichen von Frau Faeser bei solchen Aktionen im rechtsextremistischen Bereich zu sein“, sagt Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, der F.A.Z. über solche Fotos. Woher die Informationen an die Presse kamen, könne er nicht beurteilen. „Aber es spricht nicht gerade für Professionalität des Bundesinnenministeriums.“

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