https://www.faz.net/-gpf-9tc4k

Zukunft der Piratenpartei : Entern oder Kentern!

  • -Aktualisiert am

Keine „Rampensau“: Piratenchef Sebastian Alscher Bild: Francois Klein

Sie kamen, sahen, siegten – und stürzten jäh zu Boden. Noch sind die Piraten aber lebendig. Besuch bei einer Partei, die sich selbst nicht zu ernst nimmt und noch immer an sich glaubt.

          6 Min.

          Im Grunde, sagt Sebastian Alscher, sei das hier wie bei einem Familienfest. Damit trifft es der Vorsitzende der Piratenpartei recht gut. Es ist ein Treffen einer ganz besonderen Parteifamilie. Zum Bundesparteitag Mitte November sind 228 Mitglieder der Partei nach Hessen gekommen und haben sich in einem Bürgerhaus in Bad Homburg versammelt, das von außen den Charme der siebziger Jahre versprüht.

          Wer seine Beiträge gezahlt hat, darf abstimmen. Delegierte gibt es nicht. Gekommen sind die Familienmitglieder zwar nicht gerade mit Kind und Kegel, dafür aber mit Mops und Laptop. Dresscode: Schlabberlook.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Johnson vs. Trump : Die Ironie des Brexits

          Eigentlich sollten die britisch-amerikanischen Beziehungen nach dem Brexit enger werden. Doch Boris Johnson legt sich gleich an drei Fronten mit dem amerikanischen Präsidenten Trump an – und bleibt auf Linie mit Berlin und Paris.

          Überfüllte Kliniken in China : Ein Patient alle drei Minuten

          Überfüllte Kliniken, gewalttätige Angehörige, Arztkosten als Existenzbedrohung, Menschen, die sich selbst ein Bein amputieren – und nun auch noch ein unbekannter Virus: In China sollte man besser nicht krank werden.