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Deutsche Bischöfe im Vatikan : Ein „gelungener Dialog“ oder schroffe Zurechtweisung?

Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, übergibt Papst Franziskus am 17. November 2022 im Vatikan ein Dokument. Bild: Vatican Media/Romano Siciliani/K

Georg Bätzing versuchte, das Positive an der Rom-Reise der deutschen Bischöfe herauszustellen. Doch eine nun veröffentlichte Rede zeigt, wie tief der Graben zwischen dem Vatikan und den Verfechtern des „Synodalen Wegs“ ist.

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          Schönzureden gibt es wenig am jüngsten Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe im Vatikan – das ist offenkundig: Der Papst erschien nicht zu einem zweiten Treffen mit seinen Gästen. Und in der gemeinsamen Erklärung der Bischofskonferenz und des Vatikans war der Dissens in jeder Zeile mit Händen zu greifen.

          Thomas Jansen
          Redakteur in der Politik.

          Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz versuchte dennoch, die Rom-Reise in einem günstigen Licht erscheinen zu lassen. Die Abwesenheit des Papstes wollte Bischof Georg Bätzing im Nachhinein als Vorteil verstanden wissen. So habe man freier debattieren können. Als Fortschritt verbuchte Bätzing auch, dass die beiden Ansprachen der vatikanischen Verantwortlichen für die Glaubenslehre und die Bischöfe entgegen vatikanischen Gepflogenheiten veröffentlicht wurden.

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