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Die Grünen : Was das Klima kostet

Aktivisten von „Extinction Rebellion“ auf dem Großen Stern in Berlin Bild: Maximilian von Lachner

Den Grünen wird immer wieder vorgeworfen, mit ihrem Programm vor allem diejenigen anzusprechen, denen es nichts ausmacht, tiefer in die Tasche zu greifen. Fest steht: In höheren sozialen Schichten sind sie besonders erfolgreich.

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          Dieser Tage waren verschiedene Verkehrsknotenpunkte der Berliner Innenstadt blockiert, weil Hunderte dort ihre Isomatten ausgerollt und ihre Zelte aufgeschlagen hatten. Die Klimaaktivisten von „Extinction Rebellion“ sind sich einig: Die Demonstrationen vom 20. September hätten nicht genug gebracht. 1,4 Millionen Menschen waren deutschlandweit nach Angaben der Veranstalter auf die Straße gegangen und protestierten gegen die Beschlüsse zum Klimaschutz, die das Klimakabinett am selben Tag vorgestellt hatte.

          Helene Bubrowski

          Politische Korrespondentin in Berlin.

          Ob die Kritiker des Klimapakets zahlenmäßig tatsächlich in der Mehrheit sind, lässt sich schwerlich feststellen, jedenfalls sind sie lauter als die Befürworter. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) gab sich am Mittwochmorgen im ZDF Mühe, die Ideen der großen Koalition zu verteidigen: „Jetzt wird Klimaschutz Gesetz“, sagte sie. Für jeden Politikbereich seien „feste Einsparziele“ vorgesehen, deren Einhaltung überprüft werde. Doch auf den Straßen Berlins und in den zahlreichen Regionalgruppen von „Fridays for Future“ nimmt ihr das kaum jemand ab.

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