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Mecklenburg-Vorpommern : Wie der Bischof den Katholiken die Messe verbot

Dem Himmel so nah: Ein eisernes Kirchenkreuz in Camps auf dem Bremer Berg in Mecklenburg. Bild: Picture-Alliance

In Mecklenburg verbot der Bischof den Katholiken, an den Ostertagen Gottesdienst zu feiern – obwohl es die Landesregierung zugelassen hätte.

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          Anfang April begann für die römisch-katholischen und die evangelischen Christen hierzulande die religiös aufgeladenste und liturgisch dichteste Zeit des Jahres. Doch über die Kar- und Ostertage würde sich an dem staatlich verordneten Versammlungs- und damit auch Gottesdienstverbot nichts ändern – so jedenfalls die schicksalsergebene Ansage von Bischöfen und Kirchenleitungen.

          Daniel Deckers
          in der politischen Redaktion verantwortlich für „Die Gegenwart“.

          Tatsächlich sollte das Bundesverfassungsgericht das Verbot, einen „überaus schwerwiegenden Eingriff in die Religionsfreiheit“, noch am Karfreitag gutheißen. Der Schutz vor Gefahren für Leib und Leben habe Vorrang vor dem Schutz des Grundrechts auf freie Religionsausübung.

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