AfD und Islamkritik : Wie Beatrix von Storch um Muslime wirbt

Beatrix von Storch will liberale Muslime für die AfD gewinnen. Anhängern des rechten Flügels in der Partei ist das ein Dorn im Auge. Ein früheres AfD-Mitglied hält die Strategie hingegen für erfolgversprechend – und für gefährlich.
Passen Muslime zur AfD? Ja, findet Beatrix von Storch. Doch damit nicht genug – die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei im Bundestag brachte zuletzt sogar eine Gruppe für „Muslime in der AfD“ ins Spiel – als Interessenvertretung, ähnlich der neugegründeten „Juden in der AfD“. Ob von Storch ihren Parteifreunden damit aus der Seele spricht, ist fraglich. Immerhin stellt die AfD in ihrem Grundsatzprogramm klar, dass der Islam aus ihrer Sicht nicht zu Deutschland gehört. „In seiner Ausbreitung und in der Präsenz einer ständig wachsenden Zahl von Muslimen sieht die AfD eine große Gefahr für unseren Staat, unsere Gesellschaft und unsere Werteordnung“, heißt es dort.





