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Mediziner unter Druck : Wenn Ärzte krank werden

Zwischen einem Drittel und der Hälfte der Ärzte empfindet den eigenen Stress als kritisch. Bild: dpa

Bisher war die Existenz des Arztes auf die Gesundheit des Patienten ausgerichtet. Doch seit kurzem sorgen sich die Mediziner auch um ihr eigenes Wohl – sie haben erkannt, dass es darum traditionell ziemlich schlecht bestellt ist.

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          In den alten Zeiten leisteten die Ärzte einen Eid. Sie gelobten bei Apoll, bei Asklepios und bei dessen Töchtern Hygieia und Panakeia, immer so zu handeln, dass es dem Kranken nutzte. Das blieb so bis 1948. Dann formulierte der Weltärztebund den Eid des Hippokrates neu, ohne griechische Götter und unter dem Namen Genfer Deklaration. Aber auch in der modernen Version des Gelöbnisses blieb die gesamte Existenz des Arztes auf die Gesundheit des Patienten ausgerichtet, jahrzehntelang.

          Florentine Fritzen

          Redakteurin in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Doch das ändert sich jetzt. Seit kurzem sorgen sich die Ärzte auch um die eigene Gesundheit. Sie haben erkannt, dass sie darin traditionell ziemlich schlecht sind. Die einen ignorieren Symptome, die anderen therapieren sich heimlich selbst.

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