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Wettbewerb um CDU-Vorsitz : Sie können es nicht

Seltenes Bild: Armin Laschet (l.) und Friedrich Merz Anfang Oktober gemeinsam auf einer Veranstaltung in Köln. Bild: dpa

Die drei Bewerber um den CDU-Vorsitz unterscheiden sich kaum. Deshalb bringen gemeinsame Auftritte wenig. Und es könnte sich ein anderer fataler Eindruck festsetzen.

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          Die drei Bewerber um den CDU-Vorsitz werden sich noch schwer damit tun, die großen Unterschiede, die es angeblich zwischen ihnen geben soll, hervorzukehren. Denn inhaltlich gibt es sie kaum. Jeder von ihnen nimmt für sich in Anspruch, die „Mitte“ zu repräsentieren. Das ist nicht weiter überraschend, schließlich geht es um die CDU. Wo die Mitte genau liegt, bleibt dann der Phantasie der Delegierten auf dem Parteitag in Stuttgart am 4. Dezember überlassen.

          Der eine steht vielleicht ein wenig weiter „rechts“, der andere weiter „links“. Aber was heißt das schon? Inhaltlich gibt das nicht viel her. Weder wird der eine das Asylrecht revolutionieren noch der andere Putin aus dem Amt jagen, und schon gar nicht wird einer der drei Kandidaten die deutsche Wirtschaft nach Corona umkrempeln.

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