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Schlechte Umfragewerte : Werte-Union fordert Urwahl des nächsten Kanzlerkandidaten

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (rechts) und ihre potentielle Nachfolgerin, die CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer Bild: AFP

Der konservative Flügel von CDU/CSU will die Mitglieder entscheiden lassen, wer bei der nächsten Bundestagswahl als Kanzler kandidiert. Die große Koalition sei gescheitert, meint der Vorsitzende Mitsch, Deutschland brauche eine Politikwende.

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          Die konservative Werte-Union fordert eine Urwahl des nächsten Kanzlerkandidaten von CDU/CSU. Die Werte-Union fordert angesichts der verheerenden Umfragewerte eine Urwahl des Kanzlerkandidaten durch die Mitglieder und startet kurzfristig eine Initiative zu deren Umsetzung“, sagte der Bundesvorsitzende der Werte-Union, Alexander Mitsch, der „Welt“. Die große Koalition sei „sowohl inhaltlich als auch in den Augen der Bürger“ gescheitert. Jetzt drohe Rot-Rot-Grün.

          „Die Trendwende erreichen wir erst, wenn die CDU wieder klarmacht, wofür und wogegen sie steht – notfalls in einer Minderheitsregierung unter neuer Führung“, sagte Mitsch. Deutschland und die Union bräuchten „dringend eine Politikwende für mehr innere Sicherheit, niedrigere Steuern und Sozialabgaben sowie eine ökologische Marktwirtschaft“.

          Mitsch hatte in den vergangenen Monaten wiederholt die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisiert und ihren baldigen Rückzug aus dem Kanzleramt gefordert. Er wirbt für ein härteres Vorgehen in der Innen- und Flüchtlingspolitik.

          Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) dagegen zeigte sich davon überzeugt, dass CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer nächste Kanzlerkandidatin der Union wird. Aus Sicht des stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Armin Laschet ist noch nicht über die nächste Kanzlerkandidatur entschieden.

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